30 Jahre Wohnheim Kloster Beuren

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Seit 30 Jahren ist das ehemalige Kloster in Beuren ein Ort voller Leben, Gemeinschaft und Herzlichkeit. Heute bietet es 35 Bewohnerinnen und Bewohnern der Raphael Gesellschaft ein Zuhause, in dem sie sich wohlfühlen, unterstützt werden und Teil des Dorfes sein können. Mit seiner 825-jährigen Geschichte verbindet das Kloster auf einzigartige Weise Tradition und gelebte Inklusion.

Dieses besondere Jubiläum wurde gemeinsam mit der traditionellen Hauskirmes gefeiert – ein Tag voller Dankbarkeit, Freude und Begegnungen.

Festliche Messe im Klostergarten

Der Tag begann mit einer festlichen Messe, gestaltet von Pfarrer Stephan Burmeister, der die Bewohner fragte, was ihnen an ihrem Zuhause im Kloster besonders gefällt. Die Antworten hätten herzlicher kaum sein können: das eigene Zimmer, das Taschengeld, der Garten oder auch die Mitarbeitenden. Musikalisch begleitet wurde die Messe von Yohanes Vianey Soda Lein, Gemeindereferent, der mit seinem Spiel eine feierliche Stimmung schuf.

Worte voller Wertschätzung

Im geschmückten Klostergarten hieß Geschäftsführer Benno Pickel die Gäste willkommen und erzählte Spannendes über die lange Geschichte des Klosters, das seit 30 Jahren Teil der Raphaelsheim gGmbH ist. Auch Wohnheimleiter Thomas Eberhardt begrüßte die Anwesenden herzlich.
Sozialamtsleiterin Katja Thüne würdigte die engagierte Arbeit der Mitarbeitenden, während Bürgermeister Joachim Schönekäs die gute Gemeinschaft zwischen Dorf und Kloster hervorhob: Die Bewohner seien fester Bestandteil der Gemeinde. Monika Eckardt, Betreiberin eines Ladens im Ort, berichtete zudem, wie sehr sich die Bewohner über ihre Einkäufe im Dorf freuen – ein kleines Stück Selbstbestimmung und Normalität, das für große Freude sorgt.

Auch viele Wegbegleiter, ehemalige Mitarbeitende, Freunde und Kollegen aus der Raphael Gesellschaft, den Eichsfelder Werkstätten und weiteren Wohnheimen waren gekommen, um diesen Tag mitzufeiern.

Highlights

Für abwechslungsreiche Unterhaltung war bestens gesorgt:

  • Die Therapieesel „Eselknirpse“ von Martin Bode aus Lutter eroberten die Herzen im Sturm.
  • Eine aufblasbare Kartbahn und spannende Rennsimulatoren, bereitgestellt von der Lebenshilfe Leinefelde-Worbis, sorgten für Action.
  •  Frische Pizza aus dem Steinofen von PizzaNatürlich machte Appetit.
  • Und zum süßen Abschluss gab es Eis vom Café Alte Schule.

Die Mischung aus Tradition, Gemeinschaft und buntem Programm machte das Fest zu einem unvergesslichen Erlebnis.

Ein herzliches Dankeschön

Ein besonderer Dank geht an alle Mitarbeitenden des Wohnheims Kloster Beuren: Ihr schafft mit eurer Arbeit einen Ort, an dem sich Menschen wohlfühlen, zuhause sind und Teil der Dorfgemeinschaft sein können.

Am Ende der Messe erklang ein Lied, das wie kein anderes zum Anlass passte: „Applaus, Applaus für deine Arbeit“ – ein musikalisches Dankeschön an alle, die das Kloster Beuren seit 30 Jahren zu einem besonderen Zuhause machen.