Einzug ins Bergkloster

Vom

Die Schwestern vom Bergkloster gehen neue Wege und öffnen ihr Haus für behinderte Menschen. In Zusammenarbeit mit der Raphael Gesellschaft beginnt ein wunderbares Projekt: Ordensschwestern und behinderte Menschen unter einem Dach!

Frau Orlob, Frau Winsel und Herr Stude leben nun zusammen in einer kleinen Wohngemeinschaft im Dachgeschoss des Thomas-Morus-Hauses, dem ursprünglichen Teil des Bergklosters. Frau Winsel und Herr Stude haben bisher auf dem Gelände des Raphaelsheimes und im Haus Teresa gewohnt. Jetzt gehen sie im Rahmen des ambulant betreuten Wohnens den Schritt in die Selbständigkeit. Frau Orlob hat sich zu ihnen gesellt, da sie diese Form des Zusammenlebens besonders anspricht. Jeder von ihnen bewohnt zwei Zimmer und hat ein eigenes Bad. Die gemeinsame Küche und das Wohnzimmer dienen der Begegnung und dem Austausch untereinander.

Aber nicht nur für die drei, sondern auch für die 30 Ordensschwestern im Haus beginnt ein neuer Abschnitt. Da kaum Ordensnachwuchs in Sicht ist und im Kloster viele Räume leerstehen, haben sie sich entschlossen, behinderten Menschen ein neues Zuhause zu bieten und lassen sich zusammen mit ihnen auf ein regelrechtes Abenteuer ein.

Benno Pickel, Geschäftsführer der Raphael Gesellschaft staunt und bewundert den Mut der Schwestern: Dass sie sich im Alter nicht zurückziehen und abschotten, sondern für neue Wege offen sind, findet er großartig!

Die Wohngemeinschaft im Dachgeschosse ist nur der erste Schritt. In den kommenden Monaten folgt der Einzug des Pflegedienstes St. Raphael und die Eröffnung eines kleines Wohnheimes für behinderte Menschen auf einer Etage des Klosters.